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02.01.2019

Backe Backe Kuchen… Tortenmehr

Auf 20 Quadratmetern lebt Zuckerbäckerin Stefanie Feneberger seit November 2018 ihren persönlichen Tortentraum. Bei "Tortenmehr" gibt es nicht nur süße Köstlichkeiten, sondern auch allerlei Tortenzubehör zum selber Backen.

Meine Kochkünste sind ja eher bescheiden. Beim Backen schaut´s schon ein bisschen besser aus - vor allem Motiv-Cupcakes backe ich gern, sie sind ein willkommenes Geschenk bei so gut wie jeder Feier. In den letzten Jahren ist rund ums Backen ja ein richtiger Hype entstanden - ich staune immer wieder, welche Kunstwerke da aus dem Backofen gezaubert werden. Und ich stöbere auch gern beim Tortenzubehör, schließlich kann ich als bekennende Naschkatze doch immer etwas Neues brauchen. Umso erfreuter bin ich, als ich in der Bischofstraße über ein neues Geschäft namens „Tortenmehr“ stolpere.

„Leider krieg´ ich vom Shop direkt nicht so viel mit, ich steh´ ja zu 99 Prozent in der Backstube“, erzählt Steffi, als sie mir ihre riesigen Öfen zeigt, aus denen es himmlisch duftet. „Zum Glück helfen mir meine Eltern und meine Tante, auch meine Schwester steht gern hinterm Tresen - wir sind ein kleiner Familienbetrieb.“ Stefanie ist frischgebackene Konditor- und Patisseriemeisterin - und dass sie ihr Handwerk beherrscht, sehe ich sofort. Bei den vielen süßen Kunstwerken, die stückweise angeboten werden, läuft mir akut das Wasser im Mund zusammen. Karamell-Frischkäse-Törtchen, Schokomousse-Kugeln oder eine Passionsfrucht-Mango-Torte sind nur ein paar von Steffis Spezialitäten.

Inspirationen holt sich die 23-Jährige gern im Netz. „Früher habe ich mir oft YouTube-Tutorials zum Backen angesehen, heute stöbere ich gern auf Plattformen wie Pinterest oder Instagram.“ Viele Rezepte denkt sich Stefanie aber auch ganz einfach selbst aus. „Mit etwas Glück gelingen mir die Eigenkreationen und ich kann sie dann gleich direkt im Shop verkaufen.“

Auch das Geschäft mit den Motivtorten boomt - und es gibt fast keine Motive, die Steffi noch nicht modelliert hat. Ihr größtes Kunstwerk bis jetzt war eine sechsstöckige Hochzeitstorte für 350 Personen, für die sie drei Tage in der Backstube gestanden ist.

Für ihre beste Freundin hat Stefanie sogar schon einen nackten Chippendale-Männeroberkörper in Tortenform gebastelt. Motive wie Einhörner, Minions und Co. gehören mittlerweile sowieso zum Standardrepertoire. „Mein schlimmster Alptraum wäre, wenn mir mal eine fertige Torte runterfallen würde“, lacht sie. Ist ihr zum Glück noch nie passiert. Noch immer starre ich auf die vielen hübschen Törtchen in der Vitrine - jedes einzelne scheint förmlich „Nimm mich mit“ zu rufen. Das Mohn-Topfen-Törtchen ruft am lautesten, die Silikonform zum Nachbacken nehme ich mir auch gleich für zuhause mit. Ich freue mich schon auf meine nächste Backsession.

Tortenmehr

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