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Möbel im Vintage-Café Freudig
04.05.2022

Kaffee, Vintage und Kunst: FREUDIG

Der Vintage-Hype ist definitiv gekommen, um zu bleiben. Gerade Cafés im Retro-Chic versprühen aber auch einen ganz besonderen Charme. Ein weiteres Vintage-Café namens „FREUDIG“ findet ihr jetzt direkt auf der Promenade neben dem Landestheater.

Würde mein Opa noch leben, er hätte mit dem Café FREUDIG seine wahre Freude gehabt. Immerhin sieht es dort ähnlich aus wie in seinem Wohnzimmer damals. Die Einrichtung: Original 70er Jahre Polstermöbel, ein Perserteppich, eine Retro-Siebträgermaschine aus Triest - und mittendrin Inhaberin Waltraud Huber, die lächelnd Kaffee serviert. Seit Ende 2021 hat das FREUDIG geöffnet und auch die Online-Kritiken sind durchwegs positiv: „Super feine Dinge, Kaffee so wie er gehört – Vintage-Klamotten vom Feinsten und das Allerbeste: eine soooo nette Atmosphäre“, schreibt etwa Sabine.

Möbel im Vintage-Café Freudig
Accessoires im Vintage-Café Freudig
Waltraud Huber vom Vintage-Café Freudig

Die Atmosphäre ist es auch, die Waltraud Huber besonders wichtig ist: „Ich will mit meinem Laden Platz für gute Begegnungen und Positivität schaffen“, erklärt sie. Ursprünglich wollte die Linzerin einfach „nur“ ein Atelier mit einer Kaffeemaschine. Aufgrund der Räumlichkeiten ist schließlich aber ein Café mit Vintage-Möbeln daraus entstanden.

Bei meinem Besuch begeistern mich vor allem die vielen kleinen 70er-Accessoires, z.B.: das coole Comic-Schild von Spiderman, die ausgefallenen Lampen und der gelbe Retro-Wecker. Das FREUDIG ist übrigens auch eine Plattform für Selbstgemachtes, sei es von Künstlerinnen aus der Region oder von Waltraud selbst. Bunte Bilder zieren die Wände und wer Vintage-Klamotten liebt, wird im FREUDIG ebenfalls fündig. Außerdem gibt es jeden Tag einen selbstgemachten (Käse-)Kuchen. „Der ist halt dann so, wie er ist – hausgemacht eben“, schmunzelt die ehemalige Pädagogin, die auch immer wieder in der Gastro gearbeitet hat.

Kleidung im Vintage-Café Freudig
Kuchen im Vintage-Café Freudig
Accessoires im Vintage-Café Freudig

Irgendwann will Waltraud im FREUDIG Vernissagen veranstalten und Workshops mit Kindern anbieten, doch momentan fehlt ihr dazu schlichtweg die Zeit. Warum eigentlich der Name FREUDIG? „Ich bin am Klavier gesessen, habe gespielt und plötzlich war das Wort da. Das hat als Name einfach gepasst“, lacht sie. Zum Anstoßen auf freudige Zeiten gibt es im FREUDIG übrigens Prosecco, regionales Bier aus Tragwein und den besten Ingwer-Zitronentee, den ich je getrunken habe.

Vintage-Café Freudig

FREUDIG

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