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Bällebad im Spielwerk
04.12.2019

Ein Ort für Kunst, Kultur und Kinder.

Auf der Suche nach trockenen Alternativen zum Spielplatzbesuch im Dezember haben wir eine Welt aus Schatten, Licht und Farbe entdeckt.

So viel mehr als nur ein "Indoor-Spielplatz"

Wer, so wie ich, kleine Kinder zu Hause hat, der fürchtet im Winter vor allem eines: lange Nachmittage. Denn wenn es um vier Uhr schon zu dämmern anfängt, ist das mit der Kinderunterhaltung so eine Sache. Allein der Gedanke an ausgedehnte Spielplatzbesuche im Nasskalten lässt meine Nase zu rinnen anfangen. Und während wir quasi den ganzen Sommer am Donaustrand verbracht haben, zieht es uns auch dort gerade nicht hin.
Aber seit kurzem gibt es in der Innenstadt wieder eine Alternative für alle, die so wie ich, Spielplätzen gerne eine „Wintersperre“ verpassen. Diesen einen ganz besonderen Spieleort, bei dem sogar ich Lust auf ein Bällebad bekomme.
Denn das „Spielwerk“ des OÖ Kulturquartier ist so viel mehr als nur ein Spielplatz.
Mitten in der Innenstadt gelegen, und somit super öffentlich erreichbar, eröffnet sich für uns eine kleine Spieleoase.

Ausblick vom Spielwerk
Freispielraum

Während kleine Baumeister hier letztes Jahr mit Holzsteinen eigene kleine Welten erschaffen haben, entdecken die Kinder heuer Farben, Licht und Formen.
Ganz besonders gut gefällt mir, dass man das „Spielwerk“ um eine kleine Ausstellung erweitert hat. Im Keller werden wir mit Taschenlampen ausgestattet, bevor es auf eine Entdeckungsreise ins Dunkle geht, und wir bei Schattenspielen kreativ werden. Ein kleines Kino lässt für uns die Sterne aufgehen und im nächsten Raum chillen wir eine Runde mitten in einer schwarz-weißen Kunstinstallation.
Die Mischung aus Kunst, Kultur und Kind ist gut gelungen, nirgends habe ich das Gefühl, dass wäre jetzt zu viel des Guten für kleine Besucher. Alles darf und soll angegriffen, erlebt und erkundet werden.

Was für eine Gaudi

Was natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen darf: Der Gaudi Max. Eine Mischung aus Bällebad und Spielehaus, mit verborgenen Ecken und Geheimgängen. Hier kann zu Stoßzeiten ein ganz schöner Trubel herrschen. Wer davon eine kleine Verschnaufpause braucht, findet den passenden Raum nur ein paar Stiegen weiter unten. Mit viel Liebe zum Detail wurde hier ein Rastplatz geschaffen, der wieder einmal erkennen lässt, wie viel künstlerischer und kindgerechter Anspruch hier in jeder Ecke steckt. Eine Stillecke zum Zurückziehen und eine große Matte zum Ausrasten (oder Purzelbaum schlagen) finden sich hier ebenfalls.

Gaudi Max
Pausenraum

Zum Erkunden gibt es im „Spielwerk“ vom Keller bis ins Dachgeschoss genug, da reicht ein Besuch fast nicht aus. Wie gut, dass es „Saisonkarten“ für die ganze Familie gibt. Wir kommen bestimmt wieder und halten uns in der Zwischenzeit an den guten Rat vom Gaudi Max „Don´t forget to play“.

Eingang zum Gaudi Max
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