VISIT LINZ
20.07.2018

Grottenbahn – Märchenhafte Welt der Zwerge

Es gibt Orte, an die hat jeder Linzer besondere Kindheitserinnerungen. Einer davon ist die Grottenbahn. Dabei gibt es keinen Grund, warum sich diese Erinnerungen auf die Kindheit beschränken sollten. Für Erwachsene lohnt sich ein Ausflug zur Grottenbahn ebenso – spätestens mit den eigenen Kindern. Daher haben wir uns für euch auf eine Fahrt mit Lenzibald dem Drachen begeben und den Zwergen einen Besuch abgestattet. Folgt uns in die faszinierende Welt der Drachen, Märchen und Zwerge!

Der Weg zur Grottenbahn – es geht hoch hinaus!

Unseren Ausflug zur Grottenbahn beginnen wir auf dem Linzer Hauptplatz. Mit einer Tüte Eis in der Hand warten wir bis die Pöstlingbergbahn in die Station rattert. Natürlich kann man auch mit dem Auto hinauffahren, doch die Fahrt mit der Bahn gehört einfach dazu. Gemütlich und dennoch spektakulär schlängelt sie sich den Berg hinauf. Vorbei an viel Grün, beeindruckenden Villen und der neuen Bruckner-Universität. Die Bahn gibt es übrigens schon seit 1898.

Oben angekommen machen wir uns auf dem ruhigeren Teil des Rundganges um den Pöstlingberg auf den Weg. Spektakulär führt ein großer Holzsteg durch den Wald. Leider konnten wir die Rehe, die in einem Gehege rund um den Pöstlingberg leben, noch nicht entdecken. Es dauert nicht lange, bis wir am großen schmiedeeisernen Tor des Eingangs zur Grottenbahn ankommen. Ein erster Zwerg samt Froschkönig begrüßt uns gleich freundlich. Der Sternenhimmel beim Eingang lässt erahnen, was für eine zauberhafte Märchenwelt uns erwartet.

Der Drache als Reiseführer in die Welt der Zwerge

Wie bereits die ersten Besucher im Jahr 1906, betreten wir endlich die Welt der Grottenbahn. Lenzibald, der Drache, fährt gerade dampfend von seiner letzten Runde in die Station. Gleich geht es los! Wir setzen uns ganz hinten rein. Da sitzen bekanntlich die coolen Kids. Ruckelnd und knarzend fährt die Bahn los in die dunkle Grotte. Drei Runden lang geht es im Kreis. Links und rechts sind viele verschiedene Szenen aus der Welt der Zwerge dargestellt. Es gibt unter anderem einen Fotografen, einen furchteinflößenden Kampf mit einer Hornisse und den (gar nicht so) großen Zwergenkönig. Zuerst werden nur die Szenen links beleuchtet, danach nur die auf der rechten Seite. Im großen Finale wird es hell und die Grotte erstrahlt in all ihrem Glanz. Spätestens dann strahlen nicht nur die Kinderaugen. Schlussendlich fahren auch wir dampfend in die Station ein und müssen aussteigen. Lenzibald, es war uns eine Ehre!

Erzählt uns keine Märchen! Obwohl – doch!

Danach geht es runter in den Keller. Unser Ziel: Die Märchenwelt. Schon auf den letzten Stufen hören wir die Zwerge in ihrem Kristallbergwerk fleißig hämmern und schuften. Vorbei an Rapunzel und ihrem Prinzen gelangen wir zum Zentrum der Märchenwelt – einer Miniaturversion des Linzer Hauptplatzes. Hier reihen sich viele Schaufenster mit liebevollen, kleinen Szenerien von Linzer Firmen aneinander. In einem Miniatur-Fernsehstudio des ORF werden die aktuellen Nachrichten aus der Zwergenwelt aufgezeichnet. Daneben macht ein Mini-Kaffeehaus Lust auf ein Stück Linzer Torte. Ach, was heißt da ein Stück? Auf eine ganze! Die kleine Auslage von visitlinz fällt uns natürlich ebenfalls gleich auf mit ihren winzigen Sonnenliegen.

Am echten Hauptplatz geht es in den Seitengassen in die Altstadt. In der Märchenwelt kommen die großen und kleinen Besucher zu Szenen aus berühmtem Märchen-Klassikern von Aschenputtel bis Rübezahl. Da kann viel Zeit vergehen, bis man alles gesehen hat. Besonders spannend sind die Action-Knöpfe bei den einzelnen Szenen. Mit ihnen erwachen die Geschichten mit Licht und Ton erst richtig zum Leben.

Durch eine der Gassen geht es raus aus der Märchenwelt und weiter zum Souvenir-Shop. Ein Teil dieses Weges führt im Freien am Reh-Gehege vorbei und tatsächlich, hier bekommen wir endlich die Rehe zu Gesicht! Während sie sich ihr Heu schmecken lassen, schlendern wir noch kurz durch den Shop und verabschieden uns aus der faszinierenden Welt der Zwerge. Grottenbahn, wir sehen uns bestimmt wieder!

 

Blogbeitrag von Bernhard Desch

Grottenbahn

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